Stadt Döbern

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Die Umgebung des im südöstlichen Teil der Niederlausitz gelegenen Grundzentrums Döbern, Sitz der Verwaltung des Amtes Döbern-Land, wird geographisch durch den Muskauer Faltenbogen maßgeblich geprägt. Seine höchste Erhebung ist der Hohe Berg mit 184 Metern.

 

Döbern hatte seinen Ursprung im Tal, dadurch entstand der sorbische Ortsname Derbno, was so viel bedeutet wie Taldorf. Der Bau der Landstraße Cottbus - Bad Muskau (1860), aber insbesondere die Entwicklung des Bergbaus (1864) und der Glasindustrie (1867) brachten für den Ort den Aufschwung. Eine erstmals 1818 erwähnte Ziegelei lieferte das Baumaterial für die in traditioneller Klinkerbauweise errichteten Wohnhäuser, die das Ortsbild maßgeblich bis zum heutigen Tage prägen. Das sind sowohl Fabrikantenvillen als auch Wohnhäuser für die Beschäftigten in der Glasindustrie.

 

Das nachweisbar älteste in Fachwerkbauweise errichtete Gebäude beherbergt heute das Heimatmuseum, die mit wechselnden Ausstellungen die Geschichte der Stadt und der Region darstellt. Weitere Zeugen der Vergangenheit sind unter Denkmalschutz gestellte Objekte wie z.B. zwei Fabrikantenvillen, die ehemalige Post und ein preußischer Meilenstein, beide an der Forster Straße (B 115) zu finden.

 

Heimatmuseum

Heimatmuseum


Die erste Schule entstand 1877, weitere Schulbauten folgten 1892, 1905 und 1928 in der heutigen Schulstraße, 1902 eine katholische Schule, die Mitte 1940 geschlossen wurde. Heute befinden sich darin eine Sozialstation und drei Wohnungen. Als die Einwohner- und Kinderzahlen weiter stiegen, wurde ein bisher letzter Schulbau im Jahre 1974 im jetzigen Kirchweg errichtet. Die beiden Schulstandorte beherbergen heute eine Grund- und eine Oberschule.

 

Praxisorientierte Oberschule „Germanus Theiss“

 Praxisorientierte Oberschule „Germanus Theiss“

 

Wurde in der Vergangenheit die Kirche in Groß Kölzig besucht, änderte sich das mit den Neubauten einer katholischen (1906) und einer evangelischen Kirche (1908). Eine dritte Kirche befindet sich im heutigen Wohnteil Eichwege.

 

Die eigenständige Gemeinde Eichwege, bis 1937 Dubraucke genannt, wurde 1974 in die Stadt Döbern (Stadtrecht seit 1969) eingemeindet. Heute befinden sich dort unter anderem das Gewerbegebiet und der Badesee mit Campingplatz. Sehenswert ist die um 1500 errichtete und heute unter Denkmalschutz stehende Feldsteinkirche. Eichwege ist heute Gemeindeteil (GT) von Döbern.

 

Badesee Eichwege

 Badesee Eichwege

 

Das gesellschaftliche Leben gestaltet sich zunehmend in vielen Vereinen. Dazu gehören insbesondere die Sport- und Kulturvereine. Sie führen Vereinsfeste durch und organisieren kulturelle Höhepunkte im Leben der Stadt. Die älteste Interessengemeinschaft ist die Freiwillige Feuerwehr, deren Gründung auf das Jahr 1892 zurückgeht. Besonderen Zuspruch finden die in ihrer Regie organisierten und durchgeführten Veranstaltungen wie das Osterfeuer, Maibaumstellen und das überregional bekannte Oktoberfest auf den Döberner Feuerwehr Wies´n.

 

Nach zwei Jahren Bauzeit wurde im November 2013 die Pyramide der Firma Cristalica eröffnet, die nur einen Teil der „Cristalica Kingdom“ darstellt. Die 17,5 Meter hohe Pyramide aus Glas ist mit einer Verkaufsfläche von 2.000 Quadratmetern auf zwei Ebenen ein Shoppingparadies für Freunde der Glasproduktion. Die Glas-Erlebniswelt ist montags bis sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

 

Landschafts- und Naturschutzgebiete in und um Döbern bieten mit ausgedehnten Kiefernwäldern und Giesern (Restseen als Folge des Bergbaus) eine typische Landschaft.


Übernachtungen sind in vielen Pensionen und Zimmervermietungen, in einem Radlerzentrum sowie auf dem Campingplatz möglich.