Hornow-Wadelsdorf



OT Hornow


In Hornow, eine  heute 461 Einwohner zählende Ortschaft an der L48 zwischen Spremberg und Forst, befindet sich die Außenstelle der Verwaltung des Amtes Döbern-Land. Der Besucher  kann hier einige sehenswerte Anlagen finden. So das älteste Naturdenkmal des früheren Landkreises Spremberg, eine ca. 700 Jahre alte Eiche, die von den Einwohnern gern die „tausendjährige Eiche“ genannt wird. Die im 13. Jahrhundert erbaute Kirche zählt zu den ältesten Baudenkmälern. 1864 wurde das Hornower Schloss erbaut, zu damaligen Zeiten das Herrenhaus des Gutes, das 1903 umgebaut und modernisiert wurde. Nach aufwändiger Rekonstruktion des Innenbereiches im Jahr 2005 und der Außenfassade im Jahr 2007 erstrahlt das Schloss in neuem Glanz.

 

Die Schönheit des Ortes hat trotz des teilweise verloren gegangenen landwirtschaftlichen Charakters nie gelitten. Die gepflegte Dorfaue mit dem etwa 100-jährigen Eichen-, Erlen- und Buchenbestand ist eine Augenweide für den Naturfreund. Der ehemalige Hornower Park hat eine Gesamtgröße von ca. 13 ha, wovon aber nur noch ca. 3 ha genutzt werden können.

 

Viele Vereine und Sportgruppen bieten den Hornowern Möglichkeiten für eine aktive Freizeitbeschäftigung. Selbst auf musikalischem Gebiet kann Hornow mit dem bereits 1914 gegründeten Posaunenchor Besonderheiten für sich geltend machen, die in der Tradition gepflegt werden. Der Kirchenchor reiht sich in die musikalische Dorfgeschichte ein. Beide Chöre präsentieren ihr Können nicht nur an kirchlichen Feiertagen, sondern auch anlässlich von Dorffesten und anderen Veranstaltungen. Der Dorf-Entwicklungsverband „Südliche Niederlausitz e.V.“ leistet wie der Heimatverein „Hornow-Wadelsdorf e.V.“ einen eigenständigen Beitrag zur Verbesserung und Erhaltung der dörflichen Lebensverhältnisse. Einrichtungen wie Volkssolidarität, Frauenhilfe oder der Kulturverein engagieren sich im sozialen Bereich. Der Zusammenhalt zwischen Jung und Alt beweist sich beim Herbstfest, dem kleinen Fischerfest sowie beim Aufstellen des Maibaumes.


OT Wadelsdorf

 

Eingebettet in eine wellige Grundmoränenlandschaft, deren Profil besonders in südlicher Richtung reliefreich ist, liegt Wadelsdorf. Dem schließt sich eine Teichlandschaft an, die zu erholsamen Spaziergängen und Wanderungen einlädt. Wadelsdorf zählt mit 259 Einwohnern zu den kleineren Orten der Region. Der Niedersorbische Name „Zakrjejc“ wird als „Ort hinter dem Gebüsch“ gedeutet. Trotz dieser Deutung heißt das nicht, dass Zeit und Entwicklung verschlafen wurden. 1545 wurde der Ort erstmals erwähnt. 1630 wurde das Gutshaus erbaut, hier befindet sich seit 1956 die Schule. Außer dem idyllischen Teich, an dem sich die Kinder gern aufhalten, hat die Schule noch weitaus mehr zu bieten. So wird eine hohe Leistungsbereitschaft der Schüler, Selbständigkeit und Kreativität angestrebt. Bei der Gestaltung des Schulhofes wurde Wert darauf gelegt, Spielflächen und Naturbelassenheit durch Rasenflächen gut zu kombinieren.

 

Ebenso wie die Grundschule hat auch die Kindertagesstätte des ehemaligen Gutes Platz gefunden. Ziel der in Trägerschaft des Vereins „Land-Kinder-Land e.V.“ liegenden Einrichtung ist es, die Erhaltung des ländlichen und dörflichen Charakters zu fördern und einen Beitrag zur naturverbundenen Erziehung der jüngsten Bewohner zu leisten.

 

1907 wurde im Ort die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Bis vor wenigen Jahren kam zu besonderen Jubiläen noch eine alte Handdruckspritze zum Einsatz. 2001 kam zur älteren Generation noch die Jugendfeuerwehr hinzu. Die Kameraden bewirtschaften den Dorfteich mit einer Fischzucht, die mit einem jährlichen Fischerfest gekrönt wird. Seit 1979 gibt es einen Jugendclub. Traditionen wie das Abbrennen des Osterfeuers, das Aufstellen des Maibaumes und das Zampern werden in Wadelsdorf ebenfalls gepflegt. Die Dorfaue lädt zum Verweilen und Spielen ein. Der Spielplatz wurde 2003 mit neuen Spiel- und Sportgeräten ausgestattet und zieht viele Kinder zum Spielen an.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.hornow-wadelsdorf.de